Natur- und Vogelschutzverein "Wasseramsel" Innerschwyz

Rückblick: Stunde der Gartenvögel 2014

Bilder von Vögel rund ums Haus

Gartenvögel (Quelle: SVS/Birdlife Schweiz):
1. Bachstelze, 2. Mauersegler, 3. Mehlschwalbe,
4. Blaumeise, 5. Gartenrotschwanz (m),
6. Hausrotschwanz (m), 7. Buchfink (w)

 

pdf-Symbol für download des Artikels Artenliste Innerschwyz (PDF)

External Link Resultate Birdlife Schweiz

External Link Resultate NABU Deutschland

 

Foto von Beobachtergruppe im Garten von Josef Greter

Fachsimpeln im Garten von Josef Greter.

 

Foto von Beobachtergruppe im Garten von Josef Greter

Gemütliche Runde bei Maria Arnold auf der Seebodenalp.

Stunde der Gartenvögel in Innerschwyz

Am Wochenende vom 9.-11. Mai 2014 führte der Schweizer Vogelschutz Bird Life Schweiz die Stunde der Gartenvögel durch. Die Bevölkerung war aufgerufen die Vögel während einer Stunde im eigenen Garten zu beobachten.

Bericht von Martin Hess

Der Vogelschutzverein Wasseramsel Innerschwyz nahm diesen Event zum Anlass, die Gärten der Vereinsmitglieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In neun Gärten wurden die Vögel beobachtet.

Der Start war am Freitag morgen bei Aktuar Josef Greter in Goldau. In seinem Garten mit Bäumen und einer Blumenwiese konnten 11 Personen 18 Vogelarten beobachten. Die Mauersegler machten mir ihrer Flugshow so richtig Lust auf mehr. Am Nachmittag trafen sich 10 Leute im Garten von Maria Arnold auf der Seebodenalp. Mit dabei waren auch Gäste aus Norddeutschland. Schön präsentierten sich Hänflinge im Kirschbaum. Auf der Alp gab es ebenfalls 18 Arten zu beobachten. Gegen Abend versammelten sich 8 Personen bei Obfrau Doris Amstutz in Steinerberg. Mit Blick auf den Lauerzersee erspähten die Naturliebhaber unter den 22 Vogelarten auch die Schafstelze. Am Samstag ging die Beobachtung in Brunnen bei Rechnungsrevisorin Ruth Richner weiter. Im grosszügigen Garten mitten im Dorf zeigten sich 17 Arten den 8 Ornithologen. Weit oben im Himmel drehten zwei Steinadler ihre Runden. Ein etwas aussergewöhnlicher Garten war am Nachmittag auf dem Programm. Rund um den Seerosenweiher im Sägel zeigte Ehrenmitglied Thaddeus Galliker den 5 Teilnehmern vor allem die Amphibien. Aber auch 18 Vogelarten konnten auf das Notizblatt notiert werden. Am Abend versammelten sich 16 Leute bei Beisitzer Christian Kunz in Küssnacht. In seinem Garten hatte man einen schönen Blick zu seiner Hirschweide und 25 Vogelarten konnten gesichtet werden. Es war richtiges Flugwetter. So konnte man doch 18 Schwarzmilane auf einmal in der Luft kreisen sehen. Obwohl für den Sonntag sehr schlechtes Wetter vorhergesagt wurde, ging der Tag fast trocken über die Bühne. Am Morgen waren 6 Personen bei Kassierin Brigitte Grob. In ihrem Naturgarten konnten 14 Vogelarten beobachtet werden, so auch der Star. Am Nachmittag ging es in die Höhe zu Beisitzerin Elisabeth Camenzind nach Gersau. Auf ihrem Bauernhof in der Nüden unterhalb des Gätterlipasses konnten die 5 Teilnehmer 17 Vogelarten beobachten. Der Turmfalke ist ein häufiger Gast in der Nüden. Den Abschluss machte am Abend Beisitzerin Joy Reding in Steinerberg. 8 Personen beobachteten hoch über dem Dorf 19 Vogelarten darunter das Sommergoldhähnchen. Zwischendurch mussten die Ornithologen wegen eines Gewitters einen Kaffee in der Stube der Familie Keller genehmigen.

In allen Gärten waren Besucher anwesend und die Zahl der beobachteten Vogelarten ist mit 46 Arten doch ziemlich hoch. Buchfink und Kohlmeise konnten an allen neun Orten beobachtet werden. Amsel, Hausrotschwanz und Rabenkrähe fehlten nur an einem Ort. 12 Arten wurden lediglich an einem Ort beobachtet. Ein richtiger Gartenkenner ist nun Josef Greter, besuchte er doch sieben der neun Gärten.

Unter den Teilnehmern wurde noch ein kleiner Wettbewerb durchgeführt. Es galt zu schätzen, wie viele Vogelarten am ganzen Wochenende in den 9 Gärten beobachtet werden können. Die Schätzungen gingen von 34 bis 67 Arten sehr stark auseinander. Mit der genauen Anzahl Arten war Ruth Richner goldrichtig mit ihrer Schätzung, herzliche Gratulation. Ebenfalls einen Preis bekamen Elisabeth Camenzind und Silvie Marty.

Dieser Anlass hat wieder einmal gezeigt, dass man nicht weit reisen muss um Vögel zu beobachten.

 

Weitere Anlässe im Rückblick:

Pflege- und Putzeinsatz in Küssnacht

Am Samstagmorgen, den 9. August 2014
Weitere Infos >>

 

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