Natur- und Vogelschutzverein "Wasseramsel" Innerschwyz

Rückblick auf Exkursionen und Anlässe

Sonntag, 26. Mai 2019, Vogelbestimmungswettbewerb.

Erfolgreiche "Wasseramseln"

An diesem Sonntagmorgen wurde es wieder einmal Nichts mit Ausschlafen! In aller Frühe rasselten die Wecker bei einigen Vertretern des NVV Wasseramsel, welche am Vogelbestimmungswettbewerb von birdLife Schwyz teilnehmen wollten. So standen schon um 6 Uhr die 9 frohgelaunten Frühaufsteher am Besammlungsort in Rothenthurm bereit.

Es galt, bis zum Mittag am Zielort in Siebnen möglichst viele Vogelarten festzustellen und zu notieren. Auf dieser Route durften keine motorisierten Fahrzeuge ausser dem ÖV benutzt werden. Die „Wasseramseln“ versuchten ihr Glück vorerst auf dem Marsch durch die Moorlandschaft von Rothenthurm. Bereits in der ersten Viertelstunde konnten dabei aus dem morgendlichen Vogelkonzert 22 verschiedene Vogelarten herausgehört oder sogar gesichtet werden. Besonders erfreulich war es hier, das Tirilieren von aufsteigenden Feldlerchen bewundern zu können, den Ruf des Kuckucks zu vernehmen oder die ebenfalls rar gewordenen Braunkehlchen zu entdecken. Später wurden weitere Besonderheiten wie Baum- und Wiesenpieper, Neuntöter, Schwarzkehlchen, Goldammer und Fichtenkreuzschnäbel bestaunt und andere eher häufigere Arten bestimmt.

Fogo von Fichtenkreuzschnäbeln

Papa mit seinen diesjährigen Zöglingen; Fichtenkreuzschnäbel auf der Beringerhütte in Rothenthurm.
Foto: Riste Janevski

Mit dem Zug ging es dann weiter nach Biberbrugg, wo die Teilnehmer bei einem kurzen Stopp am Bachlauf eine Wasseramsel zu sehen hofften. Leider erfolglos - dafür wurden sie mit der Entdeckung eines Kernbeissers belohnt. Daraufhin führte die Zugfahrt weiter nach Pfäffikon. Mit Freude schauten die Vogelfreunde am See dem eleganten Flug der Flussseeschwalben, dem Balzen der Haubentaucher, den auf Augenhöhe herannahenden Uferschwalben oder mit Blick durchs Fernrohr den entfernteren Kiebitzflügen zu. Auch der laute Gesang des Drosselrohrsängers und viele weitere wasserbewohnende Vögel liessen die Herzen höher schlagen.

Während der folgenden Busfahrt nach Siebnen blieben die Sinne der Teilnehmer wach, so dass sogar unterwegs noch ein Sperber und ein Silberreiher der Wettbewerbsliste beigefügt werden konnten. Diese Liste wies bereits eine schöne Anzahl auf. Der Vereinsvogel, die Wasseramsel, konnte leider bis zuletzt nicht eingetragen werden und es fehlten einige meist häufige Arten, wie Spechte, Feldspatz, Kleiber und andere.

Am Zielort angelangt wurden alle Sektionen vom organisierenden Verein VNV Siebnen mit bereitgestelltem Getränkebuffet, Grill und sogar musikalischer Unterhaltung bestens empfangen und bedient. Während dem gemütlichen Zusammensein wertete die Kantonalpräsidentin Anna Jehli die Wettbewerbslisten der teilnehmenden Sektionen aus und liess die Resultate bekannt geben. Der NVV Wasseramsel hat mit 76 festgestellten Vogelarten und 9 Teilnehmern insgesamt 85 Punkte erreicht und damit ein weiteres Mal den Wettbewerb für sich entscheiden können.

Vielen Dank und herzliche Gratulation den fleissigen Punktesammlern!

Doris Amstutz

Sonntag, 6. August 2017, Bergvogelexkursion Bödmeren - Alp Tor.

Unsere Exkursionsleiterin Rosmarie Schelbert führte 28 begeisterte und wetterfeste Naturinteressierte vom Parkplatz Balmplätzen am Pragelpass durch das Waldreservat Bödmeren zur Alp Tor, wo Rosmarie und Simon Schelbert z'Alp sind. Leider spielte das Wetter nicht mit. Statt Sonnenschein war Nebel und Regen angesagt, welche im märchenhaften Bödmerenwald für eindrückliche Stimmungsbilder sorgten.

Auf der Alp von Schelberts zeigte uns Rosmarie die Käserei und den Alpbetrieb. Danach wanderten wir zurück zur Alpwirtschaft Roggenloch an der Passstrasse.

Liste der beobachteten Arten:

Birkhuhn, Buntspecht, Bergpieper, Bachstelze, Rotkehlchen, Hausrotschwanz, Misteldrossel, Wacholderdrossel, Sommergoldhähnchen, Wintergoldhähnchen, Zaunkönig, Tannenmeise, Haubenmeise, Alpenmeise, Waldbaumläufer, Tannenhäher, Buchfink, Bluthänfling, Distelfink, Grünfink, Erlenzeisig, Zitronengirlitz, Gimpel.

Sonntag, 11. Juni 2017, Bergvogelexkursion Riemenstalden.

Auch die diesjährige Bergvogelexkursion war wieder ein voller Erfolg. Die 17 Teilnehmerinnen erlebten einen im Gebiet der Lidernen ob Riemenstalden einen sonnigen und spannenden Wandertag.

Fazit der Exkursionsleiterin Rita Diener: "Die Bilder von Doris benötigen keine Worte um die Schönheit des Tages zu beschreiben. Wir hörten und sahen im Gebiet 21 Arten. Es kamen beim Talmarsch noch 7 Arten dazu."

Liste der beobachteten Arten:

Alpenbirkenzeisig, Alpendohle, Alpenschneehuhn, Bachstelze, Baumpieper, Berglaubsänger, Bergpieper, Buchfink, Distelfink, Gartengrasmücke, Gartenrotschwanz, Gimpel, Hänfling, Haubenmeise, Hausrotschwanz, Heckenbraunelle, Kuckuck, Mäusebussard, Mönchsmeise, Klappergrasmücke, Ringdrossel, Rotmilan, Sommergoldhähnchen, Tannenmeise, Zaunkönig, Turmfalke, Zilpzalp.

Sonntag, 21. Mai 2017, Vogelbestimmungswettbewerb

Die Gruppe des Natur- und Vogelschutzvereins Wasseramsel Innerschwyz entdeckte 77 Vogelarten und gewann damit den diesjährigen Wettbewerb von BirdLife Schwyz.

"Neun Vereinsmitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Wasseramsel Innerschwyz versammelten sich am Sonntag, 21. Mai, zum kantonalen Vogelbestimmungswettbewerb. Bereits um 06.00 Uhr ging es los, und die diesjährige Bird Race startete beim Bahnhof in der Äusseren Altmatt in Rothenthurm. Ab da galt es, möglichst viele verschiedene Arten von Vögeln zu bestimmen und einige Kilometer über das Hochmoor bis nach Biberbrugg und der näheren Umgebung von Pfäffikon zu marschieren..." - Lesen Sie weiter im Bericht von Alois Schuler, der am 26. Mai 2017 in der Rigipost erschienen ist: PDF-Datei herunterladen

Sonntag, 12. Juni 2016, Vogelexkursion Illgau:

Die Sonnenterrasse Illgau machte ihrem Namen alle Ehre und zeigte sich trotz schlechter Wettervorhersage von seiner schönsten Seite.

Nach der Fahrt mit den beiden Seilbahnen folgten wir dem Weg von St. Karl Oberberg ins Dorf zurück. Unterwegs durften die 24 Teilnehmer 42 Vogelarten hören und bestaunen. Ganz besonders ausgiebig präsentierte sich allen ein Schwarzspecht auf Nahrungssuche. Ein Rotmilan zeigte streckend seine eindrücklichen Schwingen von seiner Sitzwarte aus. Den Baumpieper konnten wir durch die Ferngläser wunderbar beobachten, bis er schliesslich auch noch seinen hübschen Singflug vorführte. Dem Trauerschnäpperpärchen schauten wir beim emsigen Füttern ihrer Jungen zu. Zwei Neuntöter-Männchen waren gleichzeitig zu sehen.

Auch erfuhren wir von Emil Heinzer und Hubert Bürgler Interessantes über die Ideen und Taten vom Illgauer Vernetzungsprojekt mit den Natursteinmauern.

Nach einer gemütlichen, abschliessenden Runde in der Gartenwirtschaft begann es leicht zu tröpfeln, so dass wir schnell merkten, dass wir uns nun doch von der Sonnenterrasse verabschieden sollten. Bis zum nächsten Mal! (Doris Amstutz)

Sonntag, 28. Juni 2015, Vogelexkursion auf der Rigi

48 Teilnehmer folgten der Einladung von Elisabeth Camenzind, die als echte Rigi-Bergbäuerin zur Exkursion auf ihrem Hausberg eingeladen hatte. Auf unserer Tour bei schönstem Wetter entdeckten wir nebst vielen Blumen und beeindruckenden Aussichten insgesamt 25 Vogelarten.

Nicht schlecht staunten einige der Teilnehmer am Ende der Exkursion, als plötzlich 5 Gänsegeier über ihren Köpfen kreisten (vgl. Foto).

Fazit unseres Vereinspräsidenten: "die heutige Exkursion auf der Rigi unter der Leitung von Elisabeth war ein voller Erfolg."

Karfreitag, 3. April 2015 - Frühlingsexkursion entlang der Muota

Auch dieses Jahr war die Frühlingsexkursion von Ibach nach Brunnen wieder ein echt lohnender Ausflug. Der Anlass mit 20 TeilnehmerInnen wurde diesmal von Rita Diener geleitet.
Ihr Fazit: " War das heute ein toller Karfreitag! Zuerst lag noch Nebel über der Muota. Es öffnete von Minute zu Minute unsere Sicht. Die Vögel zeigten sich vom "Feinsten", z.B. Rohrweihe, Gartenrotschwanz, Schwarzkehlchen ... um nur 3 Vogelarten zu nennen, die mein Herz singen liessen. Wir hörten, sahen 45 Vogelarten !!! Es war sehr freudvoll. Bei einem Kaffee an der Sonne im Vierwaldstätterhof liessen wir den Morgen ausklingen."

30. Oktober 2014 - Vortrag über den Vogelzug im Pfarreizentrum Eichmatt, Goldau

Faszinierende und neueste Erkenntnisse aus der Vogelzug-Forschung bekamen die etwa 30 bis 40 Zuhörer aus erster Hand zu hören. Dr. Felix Liechti von der Schweizerischen Vogelwarte vermochte uns während seinem spannenden Vortrag immer wieder ins Staunen zu versetzen.
Wie bringt es ein höchstens 20 cm grosses Odinshühnchen fertig, von Schottland über Grönland, Florida und die Karibik an die Küste von Peru zum Überwintern zu fliegen und im nächsten Frühjahr wieder in Schottland zu brüten?! Das ist eine Strecke von 26'000 km! Die moderne Vogelzugforschung kann heute mit Geolocatoren, welche dem Vogel auf den Rücken "geschnallt" werden, die Zugbahnen und die Überwinterungsorte eines Vogel recht genau nachverfolgen. diese Huckepack-Elektronik ist mit seinen 0.7 g so leicht, dass auch ein Kleinvogel, wie z.B. das Blaukehlchen dadurch kaum beeinträchtigt wird. Dadurch hat man gemerkt, dass sich Rauchschwalben bei uns zwar in Scharen sammeln, dass aber Geschwister aus dem gleichen Nest im südlichen Afrika in ganz unterschiedlichen Gebieten überwintern können.
Mit solchen Geolocatoren und Lagesensoren wurden auch einige Alpensegler ausgerüstet. Die Auswertung der Daten brachte ans Licht, dass diese Vögel die ganze Zeit vom Verlassen des Brutortes bis zur Rückkehr im Frühjahr ununterbrochen in der Luft verbringen, also rund 200 Tage "Nonstop-Flug"! (vgl. Bericht der Vogelwarte).
So gibt es bei jeder Vogelart, deren Zugverhalten auf diese Weise erforscht wird, neue Erkenntnisse und nicht selten auch Überraschungen, von denen uns Herr Liechti einige zum Besten gab. Ein wesentlicher Nutzen der Vogelzugforschung liegt darin, die Zugrouten und Überwinterungsorte der verschiedenen Vogelarten zu kennen. Dies erleichtert es, die Gefährdungen für bestimmte Vogelarten zu erkennen und gezielte Schutzmassnahmen zu erarbeiten.

Wir danken Herrn Liechti herzlich für den interessanten Vortrag und der katholischen Kirchgemeinde Goldau für die Räumlichkeiten und den zuvorkommenden Service. CA

5. Oktober 2014 - Euro Birdwatch Ibergeregg

Am Sonntag Morgen zählten 22 Vereinsmitglieder und Interessierte von 09.00-12.00 Uhr die Vögel, die über den Pass zogen. Bei schönem Wetter gab es einiges zu beobachten. Die Vögel waren vor allem am Morgen aktiv, gegen Mittag nahm die Intensität ab.
Die häufigsten Durchzügler unter den 32 Arten waren Erlenzeisig (100) Buchfink (91) und Wacholderdrossel (25). Die Finkenvögel waren mit weiteren Arten gut vertreten. So konnten wir den ganzen Morgen immer wieder die Fichtenkreuzschnäbel hören. Auch Mehl- und Rauchschwalbe zogen über den Pass. Die Greifvögel waren mit 3 Vögeln eher bescheiden unterwegs. Am Schluss konnte der Protokollführer 500 Zugvögel notieren. Ebenfalls zogen Schmetterlinge (Admiral) über die Ibergeregg.
Der Vogelschutzverein Wasseramsel macht alle zwei Jahre am Euro Birdwatch mit. Das Jahr 2010 war mit über 2500 Vögeln sehr üppig, das Jahr 2012 mit nur 27 Vögeln und sehr schlechtem Wetter mies. Bei einem solchen Anlass, wo man drei Stunden gemeinsam an Ort Vögel beobachtet gehören aber auch Gespräche unter den Teilnehmern dazu und dies machte diesen Morgen noch spannender. (Bericht von Martin Hess, Resultate auf www.birdlife.ch > Schwyz = Nr.29 >> )

9. August 2014 - Pflege- und Putzaktion in Küssnacht

Der jährliche Pflegeeinsatz unseres Vereins war in diesem Jahr eine Putzaktion, welche am Samstagmorgen, den 9. August stattfand. Christian Kunz organisierte in Zusammenarbeit mit Michi Lutz, dem Umweltbeauftragten des Bezirks Küssnacht, eine Güselsammelaktion. Auf den öffentlichen Plätzen des Dorfes wurden mit Klemmzangen Zigarettenstummel, Flaschen und weiterer Abfall eingesammelt. Unter den 10 Putzteufeln war auch der zuständige Bezirksrat Josef Heinzer. Es kam einiges an Güsel zusammen, obwohl es am Abend zuvor schlechtes Wetter war und daher nicht so viele Leute unterwegs waren. Handschuhe, Westen und Klemmzangen wurden vom ZRKI zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank.

28. Juni 2014 - Mehlschwalbentag

Der Mehlschwalbenbestand nimmt in der Schweiz stetig ab. Die Vögel finden vielerorts kaum mehr geeignete Nistplätze und gutes Nestbaumaterial. Wie geht es den Mehlschwalben in unserem Vereinsgebiet in Innerschwyz? Wir machten uns auf die Suche.
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9.-11. Mai 2014 - Stunde der Gartenvögel

Am Wochenende vom 9.-11. Mai 2014 führte der Schweizer Vogelschutz Bird Life Schweiz die Stunde der Gartenvögel durch. Die Bevölkerung war aufgerufen die Vögel während einer Stunde im eigenen Garten zu beobachten.
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